Kraut- und Knollenfäule bei Kartoffeln erkennen und vorbeugen
Symptome der Kraut- und Knollenfäule, Wetterbedingungen, Vorbeugung durch Vorkeimen, Sortenwahl und Abstand, Behandlung und was mit befallenen Knollen passiert, sowie Schorf.
Die Kraut- und Knollenfäule ist die gefährlichste Kartoffelkrankheit. Sie tritt bei feucht-warmem Wetter ab Juni auf: braune Flecken auf den Blättern mit weißem Pilzrasen auf der Unterseite, später sterben Stängel und Kraut innerhalb weniger Tage ab; die Knollen bekommen braune, faule Stellen.
Vorbeugen
- Vorkeimen, damit die Knollen früher reif sind.
- Robuste Sorten wie 'Sarpo Mira' oder 'Toluca'.
- Weiter Pflanzabstand und luftiger Standort.
- Nicht über das Laub gießen.
- Nicht neben Tomaten pflanzen; Fruchtfolge einhalten.
Bei Befall
Befallene Blätter sofort entfernen. Bei starkem Befall das ganze Kraut abschneiden und entsorgen (nicht kompostieren) und die Knollen nach 2 Wochen ernten. Gesunde Knollen sind essbar; faule Knollen aussortieren.
Kartoffelschorf
Raue, korkige Flecken auf der Schale entstehen durch Schorf, gefördert durch kalkhaltige, trockene Böden und frischen Mist. Die Kartoffeln sind geschält essbar.
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Häufig gestellte Fragen
Kann man Kartoffeln mit Krautfäule essen?
Ja, wenn die Knollen selbst gesund sind.
Was hilft gegen Kraut- und Knollenfäule?
Vorkeimen, robuste Sorten, Abstand, trockenes Laub und befallenes Kraut entfernen.
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