Zum Inhalt springen

Kartoffeln vorkeimen und die richtigen Sorten wählen

Wie man Pflanzkartoffeln vorkeimt, warum es sich lohnt, Kartoffeln teilen, bekannte Sorten von früh bis spät und festkochend bis mehligkochend.

Muhammet Elma 3 November 2026 2 Min. Lesezeit

Beim Vorkeimen legt man Pflanzkartoffeln 4–6 Wochen vor dem Pflanzen hell und kühl aus, damit sie kurze, kräftige Keime bilden. Die Pflanzen wachsen dann schneller, die Ernte beginnt etwa 2 Wochen früher und die Gefahr durch Kraut- und Knollenfäule sinkt, weil die Knollen früher fertig sind.

Anzeige

So wird vorgekeimt

  1. Ab Anfang März Pflanzkartoffeln in Eierkartons oder flache Kisten legen, die Seite mit den meisten Augen nach oben.
  2. Hell, aber ohne pralle Sonne, bei 10–15 °C aufstellen.
  3. Pflanzen, wenn die Keime 1–2 cm lang, dunkel und fest sind.
Anzeige

Kartoffeln teilen?

Große Pflanzkartoffeln kann man halbieren, sodass jede Hälfte mindestens zwei Augen hat. Schnittflächen 1–2 Tage antrocknen lassen.

Sorten

SorteReifeKochtyp
Annabellesehr frühfestkochend
Sieglindefrühfestkochend
Belanafrühfestkochend
Lindamittelfrühfestkochend
Agriamittelspätvorwiegend festkochend, gut für Pommes
Adrettamittelfrühmehligkochend
Sarpo Miraspätrobust gegen Krautfäule
Anzeige

Weitere Kartoffel-Ratgeber

Häufig gestellte Fragen

Muss man Kartoffeln vorkeimen?

Nein, aber es bringt eine frühere und oft größere Ernte.

Wann beginnt man mit dem Vorkeimen?

Etwa 4–6 Wochen vor dem Pflanzen, meist Anfang März.

Anzeige
Muhammet Elma

Die Ratgeber von TarlaTapan setzen auf praxiserprobtes Anbauwissen. Korrekturen und Vorschläge gerne an info@tarlatapan.tr.